Ziele

Meine Ziele für die Arbeit im nächsten Stadtrat:

Für Meindorf

  • Erhalt Förderung der sehr guten Angebots der Kinderbetreuung.
  • Ausbau des Angebotes der Ganztagsbetreuung an der Meindorfer Grundschule
  • Unterstützung ehrenamtlichen Engagements
  • Umsetzung des Neubaus eines Feuerwehrhauses Meindorf
  • Prüfung von Verbesserungsmöglichkeiten bei der Mehrzweckhalle
  • Nach Sanierung des Naturrasenplatzes an der Sieg soll auch eine Lösung für das Sportlerheim her, am besten als Vorzeigeprojekt, angepasst an die Lage im Naturschutzgebiet.
  • Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes von Stadt und Kreis für den Freizeit- und Erholungsbereich an der Sieg, um Probleme wie Vermüllung in den Griff zu bekommen.
  • Erhalt der Angebotsverbesserungen „Lead City“ (Linien 540/640)
  • Radikale Preissenkungen im ÖPNV („Job-Ticket für alle“, günstiges E-Ticket als Regelangebot).
  • Verbesserte Radwegeführung auf der L 16.
  • Bau eines Radschnellwegs Bonn/Rhein-Sieg
  • Einsatz für mehr und besser gestalteten Lärmschutz beim A 59–Ausbau, zudem besserer Berücksichtigung der Fuß- und Radwegeverbindungen
  • Reduzierung des Fluglärm, vor allem von Hangelar

Für Sankt Augustin

  • Klimaschutz: Sankt Augustin soll bis 2035 klimaneutral werden. Dazu soll der Ausbau der Photovoltaik und von Nahwärme-Netzen vorangetrieben werden. Unsere neu gegründeten Stadtwerke sollen dabei eine Schlüsselfunktion einnehmen, gute Angebote machen und mit modernen digitalen Energienetzen eine wichtige Grundlage für nachhaltige Energieversorgung schaffen.
  • Grün in der Stadt: Im innerstädtischen Bereich soll es deutlich mehr Grünflächen geben. Beim Neubau oder größeren Umbau von Straßen brauchen wir mehr Bäume. Bestehende Grünflächen sollen aufgewertet werden, mit Blühpflanzen. Bei großen Bauprojekten sollen Dach- und Fassadenbegrünungen mitgeplant werden. Großräumig sollen die Freiräume besser miteinander vernetzt werden, so zum Beispiel über eine Landschaftsbrücke zwischen der Meindorfer Siegaue und der Hangelarer Heide.
  • Verkehr: Um die Verkehrsprobleme in der Region in den Griff zu bekommen, müssen Bus, Bahn und Fahrrad so attraktiv werden, dass sie für möglichst viele eine Alternative zum Auto darstellen. Das Angebot bei Bus und Bahn soll weiter ausgebaut werden bzw. die jüngsten Verbesserungen wie bei den Linien 540/640 sollen beibehalten werden. Die Tarife sollen einfacher und deutlich günstiger werden. Ein Radschnellweg Bonn/Rhein-Sieg soll entstehen und Radvorrangrouten in alle benachbarten Städte. In der Stadt selbst soll deutlich mehr für sichere und komfortable Radwege getan werden.
  • Lärmschutz: Die verschiedenen Lärmquellen, wie Autobahnen, Bahnstrecken und Flugverkehr, müssen gemeinsam betrachtet werden. Der Lärmschutz muss eine höhere Priorität haben. Beim Ausbau der A 59 soll der Lärmschutz weiter gehen als bisher geplant und städtebaulich ansprechend sein. Beim Flugplatz Hangelar, inklusive Flugverkehr der Bundespolizei, soll vermeidbarer Lärm durch Überflüge von Wohngebieten verringert werden.
  • Wohnen: Es soll mehr Wohnraum geschaffen werden, in ansprechender Qualität. Die Stadt soll dabei Flächen möglichst nicht mehr verkaufen, sondern in Erbpacht vergeben. Bei der Entwicklung von Wohngebieten soll es immer einen Anteil sozial geförderter Wohnraum geben bzw. preisgedämpfter Wohnraum. Die Stadt soll in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis selbst als Akteur den öffentlichen Wohnungsbestand deutlich stärker ausbauen.
  • Kinderbetreuung: Der Ausbau der Kindertagesstätten muss besser koordiniert werden und dadurch schneller vonstattengehen. Die Elternbeiträge sollen schrittweise reduziert werden, aber ohne dass die Qualität darunter leidet.
  • Bildung: An den Grundschulen muss genügend Schulraum zur Verfügung stehen, vor allem für den Ausbau des Offenen Ganztags. Die Schulgebäude insgesamt sollen deutlich verbessert und wo aufgrund steigender Schülerzahlen notwendig erweitert werden. Die digitale Ausstattung der Schulen ist zu verbessern.
  • Hochschule und Ausbildung: Sankt Augustin soll zu einer echten Hochschulstadt werden, die Kooperation zwischen Stadt und Hochschule muss besser werden. Die Politik der Stadt soll sich stärker an den Belangen der Studierenden ausrichten und für sie Angebote schaffen. Ebenso soll die Vernetzung zwischen Hochschule und lokalen Unternehmen vorangetrieben werden. Bei dem Kontakt mit lokalen Unternehmen soll auch stärker auf vielfältige und in weitere Bildungsangebote eingebettete Initiativen für attraktive Berufsausbildung wert gelegt werden.
  • Unternehmen: Sankt Augustin braucht eine stärkere unternehmerische Basis. Der Schlüssel dazu sind Handwerker und kleine und mittelständische Unternehmen. Die Gewerbesteuer soll nicht weiter angehoben werden. Der Zugang zur Verwaltung muss deutlich besser werden. Anstatt für Fast Food – Ketten oder große Filial-Einzelhändler sollen die knappen städtischen Gewerbeflächen vor allem für diese kleinen und mittelständischen Betriebe reserviert sein. 
  • Digitalisierung: Sankt Augustin soll sich der Herausforderung der Digitalisierung stellen und sie als Chance sehen. Dazu gehört eine Digitalisierung an Schulen. Die digitalen Angebote der Stadtverwaltung für Bürgerservices sollen massiv ausgeweitet werden.
  • Gemeinschaft: Das ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt, sei es in Sportvereinen, bei der Feuerwehr, beim Agenda-Büro, in Musikvereinen oder in Traditionsgemeinschaften soll weiter unterstützt werden. Gerade für die Sportvereine sind gute Voraussetzungen zu schaffen, vor allem durch attraktive Sportstätten.
  • Finanzen: Schon vor der Corona-Pandemie mit ihren wirtschaftlichen Auswirkungen war die Haushaltslage der Stadt nicht gut. Um das Ruder herumzureißen sollen durch eine gezielte Ansiedlungspolitik für zukunftsfähige Unternehmen die Gewerbesteuereinnahmen erhöht werden. Ausgaben sind kritisch zu überprüfen, die Prozessabläufe in der Verwaltung müssen dringend optimiert werden. Eine Erhöhung der Grundsteuer darf wenn überhaupt nur das allerletzte Mittel sein, aber wichtig ist, dass die Handlungsfähigkeit der Stadt erhalten bleibt. Ein Kaputtsparen bei Klimaschutz, Kitas und Schulen darf es nicht geben.