Perspektiven für Buisdorf

Der Sankt Augustiner Stadtteil Buisdorf soll eine Entwicklungsplanung für den Ortskern erhalten. Dies beschloss der Planungsausschuss des Sankt Augustiner Stadtrates auf Antrag der Fraktionen von SPD, GRÜNEN und FDP. Derzeit gibt es dort Leerstände und die ungeklärte Frage wie es mit dem Haus Buisdorf weitergeht. Für die antragstellenden Fraktionen ist der entscheidende Aspekt, dass man nun den zentralen Gesamtbereich rund um den Willi-Schopp-Platz ins Auge nimmt. Mit einer Gesamtplanung sollen Flächen neu geordnet und interessant gemacht werden für Investoren. Dabei geht es um vielfältige Nutzungen, sowohl für Einzelhandel, Gastronomie aber auch soziale und kulturelle Angebote und Räumlichkeiten sowie Wohnen. Bürger, Vereine und Eigentümer sollen in den Prozess einbezogen werden. Die GRÜNEN freuen sich, dass dieser Schritt nun getätigt wird. Denn der Handlungsbedarf in Buisdorf ist da. Statt zögernd im Klein-Klein zu denken, braucht es nun einen umfassenden Ansatz, denn nur der bringt eine nachhaltige Perspektive. Am Ende müssen über kluge Pläne die Weichen dafür gestellt werden, dass Buisdorf hoffentlich wieder einen funktionierenden Ortskern erhält, denn dieser ist wichtig für das Zusammenleben im Stadtteil.

Ebenso auf Antrag von SPD, GRÜNEN und FDP beschloss der Ausschuss, dass sich die Stadt weiter für einen S-Bahn-Halt in Buisdorf einsetzt. Mit konkreten Punkten wurde diese seit einigen Jahren erhobene Forderung untermauert. So soll der S-Bahn-Halt beispielsweise in den aktuellen Planungen für Landes-Förderprogramme berücksichtigt werden. Der vom Bundestag – nach Meinung der GRÜNEN leider – beschlossene Ausbau der Siegstrecke für den Güterverkehr soll zumindest einen S-Bahn-Halt in Buisdorf nicht gefährden. Die Stadtverwaltung wurde nun beauftragt, in einer Machbarkeitsstudie mögliche Standorte für den S-Bahn-Halt zu klären. Die GRÜNEN unterstützen einen S-Bahn-Halt schon länger. Es wäre für die Attraktivität von Buisdorf als Wohnstandort gut, wenn es gute und schnelle Nahverkehrsverbindungen nach Hennef, Siegburg und Köln gäbe. Und eine direkte S-Bahn-Anbindung würde den umwelt- und klimafreundlichen Öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen.

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