Drei Kandidierende, drei starke Ergebnisse – Beim Grünen Bezirksrat Mittelrhein am 26. September in Köln haben Martin Metz, Ina Löllgen und Tobias Lorscheid mit ihren Bewerbungen überzeugt.
Auf der Tagesordnung der Versammlung stand die Votenvergabe für die Reserveliste zur Landtagswahl 2027. Zwölf Voten und sechs Unterstützungsvoten hatten die 60 Delegierten des Bezirksrats Mittelrhein zu vergeben – Empfehlungen des Bezirks für die anstehende Landesdelegiertenkonferenz (LDK), auf der die Landesliste gewählt wird.
Für den KV Rhein-Sieg machte Martin Metz den Auftakt. Als sechster Bewerber trat er ans Rednerpult und warb um eine Empfehlung für einen aussichtsreichen Platz (3. offenes Votum). Im Mittelpunkt seiner Rede stand die Frage, was GRÜNE Politik gerade jetzt leisten muss: Klimaschutz und Energiewende voranbringen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken – und dafür sorgen, dass der Staat dort funktioniert, wo die Menschen ihm täglich begegnen.
„Unsere Kommunen sind das ‚Front Office‘ des Staates. Hier zeigt sich zuerst, ob er funktioniert.“ Als langjähriger Kommunalpolitiker und Mitglied des Kommunalausschusses im Landtag weiß Martin, wie sehr Städte, Gemeinden und Kreise derzeit unter finanziellem Druck stehen. Damit sie ihre Aufgaben erfüllen und zugleich in Schulen, Infrastruktur, Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt investieren können, brauchen sie eine verlässliche finanzielle Ausstattung und mehr Spielraum vor Ort. Dafür und für eine Wende zu nachhaltiger Mobilität will Martin sich auch weiterhin im Landtag einsetzen.
„Lasst uns den kommenden Frühling zu einem Wendepunkt aus NRW für den Rest der Republik machen. Lasst uns zeigen: Grüne Politik ist erfolgreich. Sie verbessert das Leben der Menschen. Sie gestaltet die Zukunft, nachhaltig und solidarisch, für alle. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht wir, wer sonst?“
Die Antwort der Delegierten für diesen kämpferischen Appell fiel deutlich aus: 98,33 Prozent Zustimmung – das beste Ergebnis aller Bewerber*innen des Tages. Damit erhielt Martin das erwünschte Votum und Blumenstrauß Nummer eins für Rhein-Sieg.
Auch Ina Löllgen und Tobias Lorscheid nutzten die Gelegenheit, sich den Delegierten vorzustellen und für ihre Kandidaturen auf der Reserveliste zu werben. Beide bewarben sich um eines der sechs Unterstützungsvoten, das heißt die Empfehlung für einen weiteren Platz auf der Reserveliste.
Und beide waren erfolgreich: Ina erhielt 85 Prozent Zustimmung, Tobias 96,55 Prozent.
Damit war die Rhein-Sieg-Bilanz komplett: ein Votum, zwei Unterstützervoten – und drei Blumensträuße. Weiter geht es auf der LDK im November mit der Aufstellung der Reserveliste.
